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Gunnar Kaiser auf KaiserTV


Jul 25, 2021

Zum Verdrängen des Offensichtlichen gehören immer zwei. Zum einen der, dem der Mut fehlt, seiner Intuition zu folgen und das Offensichtliche auszusprechen. Zum anderen derjenige, der eine Stimmung erzeugt, die Kritik im Vorhinein unterbindet und selbst dann, wenn es nicht mehr zu leugnen ist, Realitätsverweigerung betreibt.

 

"Aber er hat ja nichts an!" sagte endlich ein kleines Kind. 'Herr Gott, hört des Unschuldigen Stimme!" sagte der Vater; und der Eine zischelte dem Andern zu, was das Kind gesagt hatte.
"Aber er hat ja nichts an!" rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff den Kaiser, denn es schien ihm, sie hätten Recht; aber er dachte bei sich: "Nun muß ich die Prozession aushalten." Und die Kammerherren gingen noch straffer und trugen die Schleppe, die gar nicht da war.

 

(Hans Christian Andersen (1805-1875))

 

Will man emotionale Stabilität in dieser Krise erreichen, gibt es meines Erachtens acht Punkte, die man beachten sollte:

 

1. Erkennen - Was ist die Situation, wo stecken wir eigentlich?

2. Akzeptieren - Das ist jetzt so!

3. Vertrauen - Der innere Kompass

4. Bejahung - Das Spiel mitspielen

5. Im Kleinen ins Handeln kommen

6. Hinterfragen - Worum geht es eigentlich?

7. Vernetzung - Unterstützung geben und nehmen

8. Tätig werden - Als positives Beispiel dienen